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1. Präambel
1.1. Der Auftragnehmer nimmt Aufträge entgegen, verkauft und liefert ausschließlich auf Grund dieser Verkaufsund
Lieferbedingungen. Diese nachstehenden Bedingungen gelten für alle Leistungen, die der Auftragnehmer
oder ein von ihm namhaft gemachtes Subunternehmen im Rahmen eines Auftrages durchführt.
1.2. Mündlich vereinbarte Änderungen oder Ergänzungen dieses Vertrages sind nur wirksam, wenn sie vom Auftragnehmer
schriftlich bestätigt worden sind. Ist der Auftraggeber Verbraucher, gilt, dass auch mündliche
Vereinbarungen gültig sind.
1.3. Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden für das gegenständliche Rechtsgeschäft und die gesamte
Geschäftsbeziehung ausdrücklich ausgeschlossen.

2. Angebote/Preise
2.1. Alle Anbote sind - sofern nichts anderes festgehalten - freibleibend.
2.2. Die Angebote des Auftragnehmers, ob schriftlich, mündlich oder telefonisch sind, wenn dies nicht ausdrücklich
anders vermerkt ist, gültig ab Lager.
2.3. Der Auftragnehmer behält sich ausdrücklich den Zwischenverkauf vor.
2.4. Ein Kaufvertrag kommt nur zustande, wenn der Auftragnehmer innerhalb der Annahmefrist entweder eine
schriftliche Auftragsbestätigung sendet oder die bestellten Vertragsgegenstände liefert. Ist der Auftraggeber
Verbraucher, ist auch eine mündliche Bestätigung ausreichend.
2.5. Die genannten Preise gelten exklusive Transport-, Versicherungs-,Aufstellungskosten, allfälliger Verpackungsmaterialkosten
und gelten nur dann, sofern die gesamte angebotene Menge abgenommen wird. Die
genannten Preise enthalten keine Umsatzsteuer, sofern diese nicht explizit angegeben ist. Die genannten
Kosten werden dem Auftraggeber zusätzlich in Rechnung gestellt.
2.6. Für Unternehmer gilt, dass im Fall eines Streckengeschäftes die vom Lieferanten oder Hersteller verrechneten
Nebenkosten, wie etwa Silogebühr, Transportkosten, Mindestmengenzuschlag, Zuschlag für Eillierferungen
und Kosten für Ladehilfsmittel insbesondere Palettengebühr, an den Auftraggeber weiterverrechnet
werden, soweit diese im Angebot nicht enthalten sind.
2.7. Die Berechnung der Preise erfolgt in EURO und sofern kein konkreter Preis vereinbart wurde, sind die jeweils
am Tage der Lieferung gültigen Preise maßgebend. Ein allfälliges Währungsrisiko trägt der Auftraggeber.
2.8. Für Waren, die der Auftragnehmer nicht ständig auf Lager führt, wird in vollen Verpackungseinheiten geliefert
und verrechnet.
2.9. Für geliefertes Verpackungsmaterial wurde bereits ein Entsorgungsbeitrag entrichtet. Für die ordnungsgemäße
Entsorgung hat der Auftraggeber zu sorgen. Die Zurverfügungstellung von Ladehilfsmittel (wie beispielsweise
Paletten) wird dem Auftraggeber verrechnet. Bei Rückgabe der Ladehilfsmittel im einwandfreien
Zustand wird der verrechnete Einsatz, vermindert um das Entgelt für die Abnützung der Ladehilfsmittel, sowie
um etwaige dem Auftragnehmer entstandene Rückholkosten vergütet. Es werden jedenfalls nur Ladehilfsmittel
in jener Menge zurückgenommen, wie sie der Auftragnehmer verrechnet hat.

3. Gefahrenübergang und Lieferung

3.1. Alle Waren gelten "ab Lager" verkauft.
3.2. Erfüllungsort für Lieferung und Zahlung ist jedenfalls der Geschäftssitz des Auftragnehmers, gleichgültig ob
die Ware durch Selbstabholung, durch einen Frächter oder Spediteur an den Auftraggeber übergeben wird.
3.3. Für den Fall des Versendungskaufes steht es dem Auftragnehmer frei, die Art der Versendung der Ware und
das Transportmittel auszuwählen. Die gewählte Art der Versendung gilt vom Auftraggeber als genehmigt.
Für Verbraucher gelten verkehrsübliche Versendungen als genehmigt. Die Lieferung durch Transportmittel
des Auftragnehmers, Frächter oder Spediteure sind als verkehrsüblich anzusehen.
3.4. Der Übergabe steht es gleich, wenn der Auftragnehmer im Falle einer Selbstabholung in Verzug steht. Diesfalls
werden an Unternehmer die Kosten der Einlagerung in Rechnung gestellt.
3.5. Die Lieferung erfolgt auf Rechnung und Gefahr des Auftraggebers.
3.6. Teillieferungen sind möglich.
3.7. Der Auftragnehmer ist berechtigt, sachlich gerechtfertigte und angemessene Änderungen der Leistungs- und
Lieferverpflichtung, insbesondere angemessene Lieferfristüberschreitungen, vorzunehmen.
3.8. Angekündigte Liefertermine sind, wenn nichts Gegenteiliges vereinbart worden ist, unverbindlich. Höhere
Gewalt oder andere unvorhergesehene Hindernisse in der Sphäre des Auftragnehmers oder dessen Unterlieferanten
entheben den Auftragnehmer von der Einhaltung der vereinbarten Lieferzeit.
3.9. Ereignisse höherer Gewalt berechtigen den Auftragnehmer die Lieferung um die Dauer der Behinderung zuzüglich
einer angemessenen Anlaufzeit hinauszuschieben oder wegen des noch nicht erfüllten Auftragsteiles
vom Vertrag zurückzutreten, ohne dass dem Auftraggeber daraus irgendwelche Ersatzansprüche entstünden.
3.10. Wird eine vom Auftragnehmer verbindlich vereinbarte Lieferfrist wegen eines von diesem zu vertretenden
Grundes überschritten, kann der Auftraggeber Erfüllung verlangen oder unter Setzung einer schriftlichen
Nachfrist von vier Wochen bzw. bei Sonderbestellware unter Setzung einer schriftlichen Nachfrist von acht
Wochen vom Vertrag zurücktreten. Die Rücktrittserklärung hat schriftlich zu erfolgen. Der Auftraggeber hat in
diesem Fall Anspruch auf Rückzahlung seiner Anzahlung, jedoch ohne irgendwelche Zinsansprüche. Der
Auftraggeber ist verpflichtet nach Verständigung durch den Auftragnehmer die beim Auftragnehmer gelagerte
Ware unverzüglich abzuholen.
3.11. Für die Lieferung ist die mögliche und erlaubte Zufahrt von schweren LKW´s vorausgesetzt.
3.12. Ist das Abladen durch den Auftragnehmer vereinbart, bedeutet dies das Abstellen der Ware bzw. des Vertragsgegenstandes
direkt neben dem LKW und der Auftraggeber hat für eine geeignete Abstellfläche zu sorgen.
Erfolgt die Entladung durch den Auftragnehmer oder einem von ihm beauftragten Dritten, werden die
dafür entstehenden Kosten (zB Krangebühr) gesondert verrechnet. Ebenso werden darüber hinausgehende
Leistungen gesondert verrechnet.
3.13. Betriebs- und Verkehrsstörung und nicht ordnungsgemäße Lieferung von Unterlieferanten gelten auch als
höhere Gewalt und befreien den Auftragnehmer für die Dauer der Behinderung oder nach Wahl des Auftragnehmers
auch endgültig von der Verpflichtung zur Lieferung, ohne dass dem Auftraggeber Ansprüche auf
Grund des Rücktrittes durch den Auftragnehmer entstehen.

4. Toleranzen

4.1. Mengenangaben in Angeboten erfolgen ohne Gewähr. Abweichungen von Prospektangaben, Abbildungen
und Mustern in Farbe, Maßen, Gewichten und Qualitäten, insbesondere bei keramischen Erzeugnissen und
Edelputzen, bleiben vorbehalten.
4.2. Sofern Abweichungen nicht ohnedies dem Kunden zumutbar sind, besonders weil sie geringfügig und sachlich
gerechtfertigt sind, kann der Auftragnehmer von der bestellten Leistung nur dann abweichen, wenn dies
mit dem Auftraggeber im Einzelnen ausgehandelt wurde.

5. Kostenvoranschlag

5.1. Der Kostenvoranschlag wird nach bestem Fachwissen erstellt, es wird jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit
übernommen werden.
5.2. Die Kosten für die Erstattung eines Kostenvoranschlages, sofern solche auflaufen, werden dem Auftraggeber
verrechnet.

6. Gewährleistung und Garantie bei Lieferung

6.1. Der Auftragnehmer leistet gewähr für vertraglich bedungene und gewöhnlich vorausgesetzte Eigenschaften.
Dem Auftraggeber trifft unbeschadet seiner Rechte die Obliegenheit, sich ausdrücklich bedungene Eigenschaften
des bestellten Vertragsgegenstandes bestätigen zu lassen. Als gewöhnlich vorausgesetzte Eigenschaften
gelten die von den Herstellern angegebenen Produkteigenschaften, sowie jene Eigenschaften, die
bei sachgerechter und zweckgewidmeter Anwendung an das Produkt gestellt werden können, sowie die einschlägigen
Ö-Normen. Der Auftragnehmer gewährleistet bei frostsicherer Ware die Frostbeständigkeit gemäß
der jeweils geltenden Ö-Normen.
6.2. Den Auftraggeber trifft unbeschadet seiner Rechte die Obliegenheit, bei der Auslieferung der Ware durch
den Auftragnehmer deren Übereinstimmung mit der Bestellung sofort optisch, als auch nach Maßgabe angegebener
Produktbezeichnungen und Chargenziffern zu kontrollieren.
6.3. Die gelieferte Ware ist sofort bei Übergabe an den Auftraggeber, seinen Boten oder seinen Frächter mit der
gemäß §§ 377, 378 UGB gebotenen Sorgfalt zu überprüfen und feststellbare Mängel bei sonstigem Ausschluss
jeglicher Ansprüche auf dem Empfangs-, Lieferschein oder Frachtbrief detailliert zu vermerken. Falls
bei einer Übernahme keine sofortige Prüfung möglich ist, muss dieser Umstand bei sonstigem Ausschluss
sämtlicher Ansprüche auf dem Empfangs-, Lieferschein oder Frachtbrief vermerkt werden und ein allfälliger,
bei nachfolgender Prüfung festgestellter Mangel detailliert binnen einer Woche ab Lieferung schriftlich beim
Auftragnehmer einlangend gerügt werden.
6.4. Der Auftraggeber hat nur Anspruch auf kostenlose Verbesserung oder Austausch innerhalb angemessener
Frist, sofern dieser die Mangelhaftigkeit der Lieferung nachweist. Ein anderer oder ein weiterer Anspruch auf
Preisminderung oder Wandlung, besteht nicht, sofern dies nicht gesondert schriftlich vereinbart wird.
6.5. Ob die Mangelhaftigkeit durch Verbesserung oder Austausch behoben wird, obliegt der Wahl des Auftragnehmers.
6.6. Den Auftaggeber trifft entgegen § 924 ABGB die volle Beweislast für sämtliche Anspruchsvoraussetzungen,
insbesondere für den Mangel selbst, für den Zeitpunkt der Feststellung des Mangels und für die Rechtzeitigkeit
der Mängelrüge.
6.7. Die Gewährleistungsfrist beträgt sechs Monate ab Lieferung der Ware.
6.8. Der Auftraggeber ist verpflichtet, alle übergebenen Anwendungs- bzw Verarbeitungshinweise zu beachten
und bei Zweifelsfragen die Stellungnahme des Auftragnehmers einzuholen. Für Mängel, die auf Nichtbeachtung
der Hinweise oder Nichteinholung einer Stellungnahme zurückzuführen sind, haftet der Auftragnehmer
nicht.
6.9. Technische Auskünfte des Auftragnehmers sind ohne Gewähr und bedürfen, soweit sie über die Angaben
des Herstellers hinausgehen, der schriftlichen Bestätigung durch den Auftragnehmer, wobei Grundlage hiefür
die dem Auftragnehmer vom Auftraggeber gegebene Problemdarstellungen sind, von deren Richtigkeit
und Vollständigkeit der Auftragnehmer bei sonstigen Haftungsausschluß ausgeht.
6.10. Über den Gewährleistungsrahmen hinaus können gegebenenfalls zusätzliche Garantieleistungen vereinbart
werden. Auch für diese Leistungen gelten die gegenständlichen Verkaufs- und Lieferbedingungen. Für den
Fall einer derartigen Garantie erklärt der Auftragnehmer, dass durch diese Garantie das Gewährleistungsrecht
des Auftraggebers nicht eingeschränkt wird.
6.11. Für auftraggebende Unternehmer sind Rückgriffsrechte im Sinne des § 933b ABGB ausgeschlossen.
6.12. Für Verbraucher gelten die unter Punkt 6 angeführten Bedingungen nicht, sondern die gesetzlichen Bestimmungen.
6.13. Für Sturmschäden an den Zäunen wird von der Firma Wurz & Jäger GmbH keine Haftung übernommen.

7. Schadenersatz und Produkthaftung bei Lieferung
7.1. Der Auftraggeber verpflichtet sich, die Produkt- und Verarbeitungshinweise des Auftragnehmers samt
Sicherheitsbedingungen genauestens zu beachten.
7.2. Der Auftraggeber verpflichtet sich, Waren, die ausschließlich für den unternehmerischen Gebrauch
hergestellt wurden, keinesfalls an Verbraucher bzw Personen, die nicht Unternehmer sind, zu veräußern,
zu überlassen oder sonst weiterzugeben, aus welchem Rechtsgrund auch immer.
7.3. Regressforderungen im Sinn des § 12 Produkthaftungsgesetz sind ausgeschlossen, es sei denn, der
Regressberechtigte weist nach, dass der Fehler in der Sphäre des Auftragnehmers verursacht und
zumindest grob fahrlässig verschuldet wurde. Bei Verkauf importierter Ware verpflichtet sich der Auftragnehmer
über schriftliches Verlangen dem Auftraggeber den Vormann binnen 14 Tagen bekanntzugeben.
7.4. Außerhalb des Anwendungsbereiches des Produkthaftungsgesetzes beschränkt sich die Haftung des
Auftragnehmers auf Vorsatz oder krasse grobe Fahrlässigkeit.
7.5. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit, sowie der Ersatz von Folgeschäden und Vermögensschäden,
nicht erzielten Ersparnissen, Zinsverlusten und von Schäden aus Ansprüchen Dritter gegen den Auftraggeber
sind ausgeschlossen.
7.6. Die Haftungsbeschränkungen unter Punkt 7 gelten nicht bei Personenschäden.
7.7. Der Auftraggeber verpflichtet sich, sich vor dem Einbau der gelieferten Ware zu vergewissern, dass
diese mangelfrei und für den Einbau geeignet ist.
7.8. Gegenüber Verbrauchern gelten die unter Punkt 7 ausgeführten Bedingungen nicht. Gegenüber Verbrauchern
haftet der Auftragnehmer nur bei grober Fahrlässigkeit und Vorsatz, bei Personenschäden
aber bereits bei leichter Fahrlässigkeit. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Bestimmungen.

8. Zahlung

8.1. Für Teilrechnungen gelten die für den Gesamtauftrag festgelegten Zahlungsbedingungen analog.
8.2. Die Firma Wurz & Jäger GmbH behält sich das Recht vor, eine 50%ige Anzahlung zu verlangen.
Die Rechnungslegung erfolgt, soweit möglich, umgehend nach Lieferung.
8.3. Bei Aufträgen, die mehrere Einheiten umfassen, ist der Auftragnehmer berechtigt, nach Lieferung jeder
einzelnen Einheit oder Leistung Rechnung zu legen.
8.4. Wurde keine andere Zahlungsvereinbarung, insbesondere Skontovereinbarung getroffen, sind Zahlungen
nach Rechnungslegung 7 Tage ohne jeden Abzug und spesenfrei fällig. Nach
Ablauf dieser Frist kommt der Auftraggeber in Zahlungsverzug.
8.5. Gerät der Auftraggeber auch nur mit einer Teilzahlung in Verzug, so kann der Auftragnehmer wahlweise
• die Erfüllung seiner eigenen vertraglichen Verpflichtung aufschieben,
• eine Verlängerung der Lieferfrist in Anspruch nehmen,
• den noch offenen Kaufpreis mit Terminverlust belegen sowie allfällige Skonti oder Rabatte für noch
ausstehende Teilleistungen für hinfällig erklären und
• ab Fälligkeit Verzugszinsen in Anrechnung bringen oder nach Setzung einer angemessenen Nachfrist
von mindestens zwei Wochen vom Vertrag zurücktreten.
Ist der Auftraggeber Verbraucher, gilt hinsichtlich der Möglichkeit des Terminverlusts ausschließlich §
13 KSchG.
8.6. Allfällige Verzugszinsen sind vorbehaltlich des Nachweises eines höheren Verzugszinsenschadens
zumindest in Höhe von 15 % p.a. über dem Basiszinssatz gemäß § 352 UGB in Anrechnung bringen.
Ist der Auftraggeber Verbraucher sind allfällige Verzugszinsen mit 5 % p.a. in Anrechnung zu bringen.
8.7. Der Auftraggeber ist nicht berechtigt, Zahlungen wegen Schadenersatz- oder Gewährleistungsansprüchen
zurückzuhalten. Dies gilt nicht für Verbraucher.
8.8. Beim Auftragnehmer einlangende Zahlungen des Auftraggebers tilgen zuerst Zinseszinsen, die Zinsen
und Nebenspesen, die vorprozessualen Kosten, wie Kosten eines beigezogenen Anwaltes und Inkassobüros,
dann das aushaftende Kapital, beginnend bei der ältesten Schuld.
8.9. Bei begründeter Sorge der Zahlungsfähigkeit des Auftraggebers (also bereits bei einer Zahlungsstockung)
ist der Auftragnehmer berechtigt, Vorauszahlungen bzw. Sicherstellungen zu fordern oder ohne
Setzung einer Nachfrist vom Vertrag zurückzutreten.

9. Mahn- und Inkassospesen

9.1. Für den Fall des Zahlungsverzuges ist der Auftraggeber verpflichtet, sämtliche Mahnungs- und Inkassospesen
des Auftragnehmers zu tragen.
9.2. Bei nicht Einhaltung der Zahlungsbedingung werden 15% Zinsen vom Kaufpreis berechnet.
9.3. Sofern der Auftragnehmer das Mahnwesen selbst betreibt, verpflichtet sich der Auftraggeber pro erfolgter
Mahnung, einen Betrag von EUR 20,-- zuzüglich zu den sonst anfallenden Zinsen und Kosten
zu bezahlen.

10. Eigentumsrecht

10.1. Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung aller diesbezüglichen Forderungen des Auftragnehmers
aus der Lieferung (einschließlich Zinsen und Kosten) uneingeschränktes Eigentum des
Auftragnehmers. Verpfändungen und Sicherungsübereignungen durch den Auftraggeber vor restloser
Bezahlung gelten als ausgeschlossen.
10.2. Der Auftraggeber ist verpflichtet, die Ware während des Bestehens des Eigentums pfleglich zu behandeln.
10.3. Der Auftraggeber darf die unter Eigentumsvorbehalt stehende Ware weder verpfänden noch sicherheitshalber
übereignen.
10.4. Sollte auf die noch im Eigentum des Auftragnehmers stehende Ware durch Dritte zugegriffen werden,
so verpflichtet sich der Auftraggeber den Auftragnehmer unverzüglich insbesondere von Zwangsvollstreckungsmaßnahmen
oder einem etwaigen Besitzwechsel zu verständigen und dem Auftragnehmer
sämtliche zur Durchsetzung des Eigentumsrechts erforderlichen Informationen zu erteilen. Falls Dritte
auf die noch im Eigentumsvorbehalt des Auftragnehmers stehende Ware zugreifen bzw. Ansprüche
geltend machen, verpflichtet sich der Auftraggeber darauf hinzuweisen, dass diese Ware im Eigentum
des Auftragnehmers steht.
10.5. Bei einer trotz Mahnung andauernden Vertragsverletzung oder bei einer Insolvenz des Auftraggebers
ist der Auftragnehmer berechtigt, die Herausgabe des im Eigentum des Auftragnehmers stehenden
Ware zu verlangen und diese abzuholen, ohne dass hiedurch bereits der Kaufvertrag aufgehoben
werden würde.
10.6. Kommt der Auftraggeber seinen Verpflichtungen aus dem abgeschlossenen Vertrag nicht ordnungsgemäß
nach, so ist der Auftragnehmer jederzeit berechtigt, sein Eigentum auf Kosten des Auftraggebers
zurückzuholen und sofern diesem das Festhalten am Vertrag nicht mehr zumutbar ist, vom Vertrag
zurückzutreten.
10.7. Der Auftraggeber darf die vom Auftragnehmer gelieferte Waren verarbeiten und/oder weiterveräußern.
Solange der Eigentumsvorbehalt des Auftragnehmers besteht, erfolgt die Bearbeitung oder Verarbeitung
der Vorbehaltsware für den Auftragnehmer. Bei Verbindungen bzw. Vermischung der Vorbehaltsware
mit anderen Sachen steht dem Auftragnehmer Miteigentum an der neuen Sache im Zeitpunkt
der Verbindung bzw. Vermischung zu. Die durch Verarbeitung oder Verbindung bzw. Vermischung
entstehende neue Sache gilt als Vorbehaltsware im Sinn dieser Bestimmung. Sofern die Ware
mit einem Grundstück in Verbindung gebracht wird, verpflichtet sich der Auftraggeber, im Grundbuch
das zu Gunsten des Auftragnehmers vorbehaltene Eigentum anmerken zu lassen.
10.8. Bei Lieferung unter Eigentumsvorbehalt tritt der Auftraggeber dem Auftragnehmer schon jetzt seine
Forderungen gegenüber Dritten, soweit diese durch Veräußerung oder Verarbeitung dieser Waren
entstehen, bis zur endgültigen Bezahlung der Forderungen des Auftragnehmers zahlungshalber ab.
Diese Zession ist in den Geschäftsbüchern, Lieferscheinen, Fakturen, etc. dem Abnehmer ersichtlich
zu machen.
10.9. Der Auftraggeber ist zur Verfügung über die unter Eigentumsvorbehalt stehende Ware bei Weiterveräußerung
mit Stundung des Kaufpreises nur befugt, wenn er gleichzeitig mit der Weiterveräußerung
den Zweitkäufer von der Sicherungszession verständigt und die Zession in seinen Geschäftsbüchern
sowie OP-Listen anmerkt. Dieser Vermerk hat jedenfalls den Verkäufer als Zessionar sowie den Kaufvertrag
mit Datum als Rechtsgrund anzuführen.

11. Forderungsabtretungen, Aufrechnung

11.1. Ist der Auftraggeber mit seinen Zahlungen dem Auftragnehmer gegenüber im Verzug, so sind bei ihm
eingehende Verkaufserlöse abzusondern und hat bzw. hält der Auftraggeber diese nur im Namen des
Auftragnehmers inne. Allfällige Ansprüche gegen einen Versicherer sind in den Grenzen des jeweils
geltenden Versicherungsgesetzes bereits jetzt an den Auftragnehmer abgetreten.
11.2. Der Auftraggeber ist nicht berechtigt etwaige Gegenforderungen gegen den Auftragnehmer gegen
Ansprüche des Auftragnehmers aufzurechnen. Es sei denn, der Auftragnehmer ist Verbraucher und
diese Gegenansprüche stehen im rechtlichen Zusammenhang mit der Verbindlichkeit des Verbrauchers,
sind gerichtlich festgestellt oder vom Auftragnehmer schriftlich anerkannt worden.

12. Gerichtsstand und anwendbares Recht
12.1. Für eventuelle Streitigkeiten wird die örtliche Zuständigkeit des sachlich zuständigen Gerichtes am
Geschäftssitz des Auftragnehmers ausdrücklich vereinbart. Ist der Auftragnehmer Verbraucher, gelten
die gesetzlichen Gerichtszuständigkeiten.
12.2. Es gilt österreichisches materielles Recht. Die Anwendbarkeit des UN-Kaufrechtes wird ausgeschlossen.

13. Datenschutz und Adressenänderung
13.1. Der Auftraggeber erteilt seine Zustimmung, dass die im Kaufvertrag mitenthaltenen personenbezogenen
Daten in Erfüllung des Vertrages vom Auftragnehmer automationsunterstützt entsprechend den
Bestimmungen des Daten-Schutzgesetzes 2000, BGBl l Nr 165/1999 idgF gespeichert und verarbeitet
werden können. Die elektronisch erfassten und personenbezogenen Daten werden vertraulich behandelt
und dienen ausschließlich interner Zwecke des Auftragnehmers.
13.2. Der Auftraggeber ist verpflichtet, dem Auftragnehmer Änderungen seiner Wohn- bzw. Geschäftsadresse
bekanntzugeben, solange das vertragsgegenständliche Rechtsgeschäft nicht beiderseitig erfüllt
ist. Wird die Mitteilung unterlassen, so gelten Erklärungen auch dann als zugegangen, falls sie an
die zuletzt bekanntgegebene Adresse gesendet werden.

14. Rückgabe
14.1. Bei Maßgefertigten Waren besteht kein Rückgaberecht.
14.2. Bei Lagerware ensteht bei einer Stornierung des Auftrages eine 15%ige Stornogebühr vom Gesamtpreis.

15. Lieferanten
15.1. Preisänderungen bzw. Preiserhöhungen auf Auftragsbestätigungen müssen innerhalb einer Woche schriftlich bekanntgegeben werden, ansonsten werden Sie von der Fa. Wurz & Jäger GmbH nicht akzeptiert.

16. Schlussbestimmungen
16.1. Sind oder werden einzelnen Bestimmungen dieser Geschäftsbedingungen ungültig oder unwirksam,
so wird hiedurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Für Verbraucher gilt diese
Bestimmung nicht.
16.2. Der Auftraggeber verzichtet ausdrücklich die abgeschlossenen Verkaufs- und Lieferbedingungen, aus
welchem Grund auch immer, auch wegen Verkürzung über die Hälfte des wahren Wertes sowie wegen
Irrtums anzufechten. Ist der Auftragnehmer Verbraucher, wird die Anfechtung wegen Verkürzung
über die Hälfte des wahren Wertes nicht ausgeschlossen.